Geldanlage in Öl – noch lockt das Schwarze Gold

Geldanlage in Öl – noch lockt das Schwarze Gold

Wer sein Geld anlegen möchte, dem steht eine vielfältige Auswahl zur Verfügung. Denn Geldanlage bedeutet nicht immer, Geldanlage in Aktien, Fonds oder ETFs, sondern das Geld kann ebenfalls in andere Dinge gesteckt werden, wie bspw. Kupfer, Weizen, Öl und sogar Sojabohnen. Dies klingt kurios, aber es sprechen zum Teil gute Argumente für eine solche Geldanlage.

Wie die Profis spekulieren: sein Geld in Öl investieren

Einer der wichtigsten Rohstoffe der modernen Industriegesellschaft ist Erdöl. Auch für Investoren bietet der hohe Bedarf an dem schwarzen Gold diverse Anlagemöglichkeiten, wie die Öl Profit Erfahrungen immer wieder zeigen. Wer in Öl investieren möchte, der muss dabei einige wichtige Faktoren beachten. Hier das Wichtigste in Kürze:
  • Die Wirtschaftsaktivität von Unternehmen und Ländern wird unmittelbar von den steigenden oder fallen Rohölpreisen beeinflusst.
  • Wer Öl handeln will, der hat verschiedene Möglichkeiten. Die Käufer, die an der Wertentwicklung von Öl teilhaben wollen, die können das schwarze Gold über CFDs kaufen. In dem Fall sollten jedoch bereits einige Börsenerfahrungen vorhanden sein.
  • Es gibt online Broker über die Öl ge- und verkauft werden kann. Jedoch sollten bereits einige Erfahrungen im Handel mit Derivaten gesammelt vorliegen und die Chancen und Risiken sollten bekannt sein.

Die gesamte Welt hängt am Öltropf

Die Branchenunternehmen können die starke Nachfrage kaum bedienen und mit Öl-ETFs gibt es für die Anleger interessante Anlagemöglichkeiten. US-Präsident Joe Biden hat ausgerechnet auf der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow die Öl-produzierenden Länder dazu aufgefordert, mehr von dem fossilen Brennstoff zu fördern. Die Annahme des US-Präsidenten: Durch das höhere Öl-Angebot könnte sich die aktuelle Preisralley am internationalen Ölmarkt legen. Der US-Präsident erklärte, dass die gestiegenen Öl- und Gaspreise ein Ergebnis der restriktiven Förderpolitik seien. Den Wünschen kamen die Produzenten nicht entgegen und die Ölförderallianz OPEC+ hält weiterhin streng an den konservativen Produktionszielen fest. Die Gruppe, die von Saudi-Arabien und Russland dominiert ist, entschied, dass die schrittweise Erhöhung der täglichen Ölförderung, wie geplant, im Dezember fortgesetzt würde. Das hilflose Vorgehen Bidens in Glasgow zeigt eines, trotz des Kampfes gegen den Klimawandel und den fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien: nach wie vor hängt die Welt am Tropf von Öl, Gas und Co. Dies wird nach Aussage der Experten auch noch einige Zeit so bleiben. Am Ende wird Öl als Hauptenergiequelle und Motor in naher Zukunft keinen wirklichen Nachfolger haben, trotz aller Bemühungen im Zusammenhang mit den erneuerbaren Energien und dem schonenderen Umgang mit den Ressourcen.

Wie richtig in Erdöl investieren bzw. spekulieren?

Besonders Privatanleger, die darüber nachdenken, in Rohöl zu investieren und somit Profit zu machen, haben dafür mehrere Möglichkeiten:
  • Rohstoff-Zertifikate
  • Exchange Traded Commodities (ETCs)
  • Branchen ETFs und CDFs
  • Investition in Gesellschaften
Darüber hinaus ist es möglich, wie ein echter Profi am Markt zu spekulieren. Dabei wird zumeist auf sogenannte „Knock-out Zertifikate“ gesetzt. Dabei handelt es sich um eine Derivatgruppe, die es den Anlegern ermöglichen, den zugrunde liegenden Basiswert in zwei- der dreistelligen Bereichen zu hebeln. Diese Methode ist allerdings nur für kurzzeitige Investitionen geeignet und nicht auf lange Sicht. Das Zeitfenster beträgt zwischen wenigen Stunden und Wochen. Die gewaltige Hebelwirkung des Leverage-Effekts ist der Grund dafür. Mit dem Handel von CFD-Kontrakten können schnelle Spekulationsgewinne erzielt werden. Doch diese Variante ist lediglich für die risikobewussten Anleger geeignet. Die Anleger, die sich komplett von der Entwicklung des Rohölpreises abhängig machen will, für den ist der Derivatebereich eine Alternative. Vor allem CFD-Kontrakte, ETCs und Knockout-Zertifikate werden für kurzfristige Spekulationen genutzt. Aber auch Future-Kontrakte, sind nicht zwingend für private Kleinanleger aufgrund der hohen Sicherheitsmargen geeignet.

Öl-Aktien – was hat es damit auf sich?

Die Öl-Aktien dürfen hier nicht vergessen werden. Der Kapitalmarkt vom Ölpreis präsentiert sich eine einer ständigen Berg- und Talfahrt. Die ist extrem wichtig für diejenigen die investieren wollen. Wer unkompliziert an die Anlage herangehen will, der entscheidet sich für Aktien, denn es gibt in diesem Zusammenhang einige Namen, die es wert sind miteinander verglichen zu werden. Für Anleger liegt der Vorteil des Direktinvestments klar auf der Hand: sie profitieren anders, und zwar von langfristigen Dividendenausschüttungen im Gegensatz zu den schnellen Spekulationsgewinnen. Ebenfalls gilt es die erhöhte Flexibilität zu berücksichtigen, wenn es um den Kauf und Verkauf an der Börse geht. Öl-Aktien besitzen im Vergleich zu anderen derivativen Finanzinstrumenten ein deutlich geringeres Risiko, wobei der größte Teil davon sich auf die marktbezogene Referenzgröße ableiten lässt.

ETC oder Zertifikat – wie investieren?

Fuer die Anleger stellt sich danach die Frage, ob sie in ETCs oder Zertifikate investieren sollen. Diejenigen, die bspw. auf eine weitere Preisralley oder eine saisonale Korrektur spekulieren wollen, die haben mit gehebelten ETCs bzw. Faktor-Zertifikaten die Möglichkeit. Abhängig von der Performance des zugrunde liegenden Basiswertes sind Steigerungen von 2-, 3-, 4- oder mehrfachen Wert zu verzeichnen. Jedoch werden noch einige weitere Informationen benötigt, für die genaue Preisentwicklung. So sind Kontrakte stets mit einer bestimmten Laufzeit ausgestattet. Aus diesem Grund besteht das Risiko auf Verluste. Dazu wird der Übergang in Fachkreisen als „Rollen“ bezeichnet. Immer wieder muss die Bank des ETCs bzw. des Faktor Zertifikats in neue Kontrakte investieren. Nur dann wird dem Anleger eine exakte Teilhabe vom Basiswert ermöglicht. Aufgrund dieser Tatsachen sollte jeder Investor den Seitwärtstrend des Produktes auf lange Sicht gesehen vermeiden.

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